Wie wird eine Geschlechtskrankheit behandelt?

Falls du zu Hause einen STI-Test hast und positiv testest, gibt es kein Grund zur Panik, wenn die Geschlechtskrankheit frühzeitig erkannt wird. Nach einem positiven Ergebnis musst du so schnell wie möglich einen Arzt aufsuchen. Dieser Arzt wird dir bei der Behandlung der Geschlechtskrankheit helfen. Im Folgenden geben wir einige Informationen darüber, wie eine Geschlechtskrankheit behandelt wird.

Chlamydien

Chlamydien werden durch das Bakterium Chlamydia Trachomatis verursacht. Die Behandlung erfolgt mit Antibiotika. Antibiotika sind Medikamente, die die Ausbreitung einer Infektion verhindern, da die Bakterien abgetötet werden. Aber eine Chlamydien-Infektion ist noch bis zu einer Woche nach der Behandlung möglich. Wenn Chlamydien nicht rechtzeitig behandelt werden, besteht die Gefahr von Unfruchtbarkeitsproblemen.

Tripper/Gonorrhoe

Diese ansteckende STI wird durch die Gonokokken-Bakterien verursacht. Wenn die Erkrankung nicht behandelt wird, können ernsthafte Symptome auftreten. Besonders bei Frauen können die Folgen gefährlich sein, wie zum Beispiel eine Gebärmutterentzündung oder Fruchtbarkeitsprobleme. Bei Männern können sich der Hodensack, die Nebenhoden oder die Prostata entzünden. Wie bei Chlamydien kann Tripper mit einem Antibiotikum behandelt werden, das mit einer einzigen Injektion gegeben wird.

Syphilis

Die STI Syphilis wird durch das Bakterium Treponema Pallidum verursacht und ist gut zu behandeln. Die Symptome sind nicht immer deutlich sichtbar. Dieser Zustand tritt häufig bei schwulen und bisexuellen Männern auf. Die Behandlung der Syphilis erfolgt in der Regel durch eine oder mehrere Penicillininjektionen, die in einen Muskel gespritzt werden. Bei schweren Infektionen können die Medikamente per Infusion in eine Ader gegeben werden. Dies hängt vom Zustand der Infektion ab. Wird die Krankheit in den ersten beiden Stadien behandelt, dauert die Behandlung ungefähr zwei bis drei Wochen. Ohne Behandlung können Organe durch diese Geschlechtskrankheit ernsthaft beschädigt werden.

Genitalwarzen/Feigwarzen

Genitalwarzen werden durch die Infektion mit dem HPV-Virus verursacht. Nur wenige bekommen tatsächlich Feigwarzen. In der Regel treten bei einer Infektion keine Symptome auf. Genitalwarzen können von selbst verschwinden, eine Behandlung ist oft nicht notwendig. Das Immunsystem weiß, wie es das Virus selbst bekämpfen kann. Auch ein Arzt kann Feigwarzen mit einer Lasertherapie oder durch Operationen entfernen. Oder können die Genitalwarzen mit Cremes behandelt werden.

Hepatitis B

Diese Geschlechtskrankheit wird durch das Hepatitis-B-Virus verursacht. Es liegt eine Entzündung der Leber vor. Zwei von drei Infizierten leiden nicht an Symptomen. Bei Erwachsenen kann das Virus nach 6 Monaten von selbst verschwinden. Wenn das Virus nach 6 Monaten noch im Blut ist, erfolgt die Behandlung in einem Hepatitis-Behandlungszentrum. Dort werden Medikamente verabreicht, was Monate bis Jahre dauern kann.

Genitalherpes

Das Herpesvirus ist die Ursache dieser sexuell übertragbaren Krankheit. Es gibt zwei Varianten, die sexuell übertragbar sind. Die STD ist sehr unvorhersehbar; nicht jeder bekommt Beschwerden oder andere leiden regelmäßig. Das Virus bleibt für immer im Körper. Bei leichten Beschwerden kann eine Creme helfen, die Schmerzen zu lindern. Bei starken Schmerzen können Medikamente verschrieben werden.

HIV

Nicht jeder HIV-Infizierte hat Symptome. Es gibt keine Anzeichen für eine Infektion. Es kann bis zu 15 Jahre dauern, bis die Symptome wieder auftreten. Beschwerden treten auf, weil das Virus das Immunsystem immer mehr beeinträchtigt. Eine HIV-Infektion ist nicht heilbar, aber es kann unterdrückt werden. Wenn man sich mit einer HIV-Infektion angesteckt hat, hat man eine normale Lebenserwartung, aber muss lebenslang Medikamente einnehmen. Bei einem stark geschwächten Immunsystem sprechen wir von AIDS. AIDS kann durch eine gute intensive Behandlung mit verschiedenen Medikamenten verhindert werden. Diese stellen sicher, dass das Blut virusfrei ist. In diesem Fall ist man nicht mehr ansteckend für andere.

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